AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der my Graphic GmbH

1. Gel­tungs­be­reich
Die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen («AGB») gel­ten für den gesam­ten Geschäfts­be­reich der my Gra­phic GmbH (nach­fol­gend «Fir­ma»). Die Fir­ma erbringt Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen Medi­en­de­sign und Mar­ke­ting. Eben­so auch Ver­mitt­lung von exter­nen Bera­tern oder Dienst­leis­tern (Pro­gram­mie­rer, Foto­gra­fen, Dru­cke­rei­en usw.).

2. Ver­trags­ab­schluss
Der Ver­trags­ab­schluss kommt durch die Akzep­tanz der Offer­te der Fir­ma betref­fend den Bezug von Dienst­leis­tun­gen durch den Kun­den zustan­de.
Der Ver­trag kommt auf jeden Fall zustan­de, wenn der Kun­de die von der Fir­ma ange­bo­te­nen Dienst­leis­tun­gen in Anspruch nimmt.

3. Prei­se
Vor­be­halt­lich ander­wei­ti­ger Offer­ten ver­ste­hen sich alle Prei­se in Schwei­zer Fran­ken (CHF). Alle Prei­se ver­ste­hen sich exklu­si­ve all­fäl­lig anwend­ba­rer Mehr­wert­steu­er (MwSt).
Die Offer­ten­prei­se beru­fen auf voll­stän­di­gen, zur Bear­bei­tung geeig­ne­ten Unter­la­gen und Daten. Eben­falls benö­tigt wer­den unmiss­ver­ständ­li­che Inhalts‑, Stand- und Mass­an­ga­ben. Bei unbe­fris­te­ten Offer­ten erlischt die Preis­bin­dung nach 90 Tagen. Es gel­ten die zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses gül­ti­gen Prei­se.
Wünscht der Kun­de noch einen Mehr­auf­wand, wel­cher nicht in der Offer­te fest­ge­hal­ten wur­de, wird die­ser ohne vor­he­ri­ge Ankün­di­gung zu markt­üb­li­chen Ansät­zen in Rech­nung gestellt.

4. Bezah­lung
Die Fir­ma stellt dem Kun­den die Kos­ten mit­tels Rech­nung zu.
Der Kun­de ist ver­pflich­tet den in Rech­nung gestell­ten Betrag innert 30 (dreis­sig) Tagen ab Rech­nungs­da­tum zu bezah­len.
Wird die Rech­nung nicht bin­nen vor­ge­nann­ter Zah­lungs­frist begli­chen, wird der Kun­de abge­mahnt. Begleicht der Kun­de die Rech­nung nicht bin­nen der ange­setz­ten Mahn­frist fällt er auto­ma­tisch in Ver­zug.
Eben­falls hat die Fir­ma jeder­zeit die Mög­lich­keit, Akon­to­zah­lun­gen über die bereits erbrach­ten Teil­leis­tun­gen zu ver­lan­gen. Die­se müs­sen nicht in einer für den Kun­den nutz­ba­ren Form vor­lie­gen. Ins­be­son­de­re kön­nen sie auch erst als rei­ne Arbeits­grund­la­ge für die Fir­ma exis­tie­ren.
Ab Zeit­punkt des Ver­zu­ges schul­det der Kun­de Ver­zugs­zin­sen in der Höhe von 5% (fünf Pro­zent).
Die Fir­ma behält sich vor, jeder­zeit ohne Anga­be von Grün­den Vor­aus­kas­se zu ver­lan­gen.
Ver­rech­nung des in Rech­nung gestell­ten Betra­ges mit einer all­fäl­li­gen For­de­rung des Kun­den gegen die Fir­ma ist nicht zuläs­sig.
Der Fir­ma steht das Recht zu, bei Zah­lungs­ver­zug die Lie­fe­rung oder Dienst­leis­tungs­er­brin­gung zu ver­wei­gern.

5. Pflich­ten der Fir­ma
5.1. Dienst­leis­tungs­er­brin­gung
Vor­be­halt­lich anders­lau­ten­der Ver­ein­ba­rung, erfüllt die Fir­ma ihre Ver­pflich­tung durch Erbrin­gung der ver­ein­bar­ten Dienst­leis­tung. Wer­den kei­ne wei­te­ren Bestim­mun­gen ver­ein­bart gilt als Erfül­lungs­ort der Sitz der Fir­ma.

5.2. Hilfs­per­so­nen
Die Par­tei­en haben das aus­drück­li­che Recht, zur Erle­di­gung ihrer ver­trags­ge­mäs­sen Pflich­ten Hilfs­per­so­nen bei­zu­zie­hen. Sie haben sicher­zu­stel­len, dass der Bei­zug der Hilfs­per­son unter Ein­hal­tung aller zwin­gen­den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen und all­fäl­li­ger Gesamt­ar­beits­ver­trä­ge erfolgt.

5.3. Auf­be­wah­rungs­pflicht
Die Fir­ma ist ver­pflich­tet, die Daten gemäss den Buch­füh­rungs­pflich­ten wäh­rend zehn Jah­ren auf­zu­be­wah­ren. Eine Pflicht zur Auf­be­wah­rung von wei­te­ren Unter­la­gen, ins­be­son­de­re Zwi­schen- und Neben­pro­duk­te bestehen nicht.
Möch­te die Fir­ma Daten löschen, wel­che zur Fer­ti­gung des End­pro­dukts not­wen­dig sind, so bie­tet sie die­se dem Kun­den vor­gän­gig wahl­wei­se die ent­gelt­li­che Über­nah­me oder die Auf­be­wah­rung gegen Ent­gelt an. Die Auf­be­wah­rung erfolgt auf Rech­nung und Gefahr des Kun­den. Die all­fäl­li­gen Mehr­kos­ten, wel­che durch die Auf­be­wah­rung ent­ste­hen wer­den dem Kun­den sepa­rat in Rech­nung gestellt.

6. Pflich­ten des Kun­den
Der Kun­de ist ver­pflich­tet sämt­li­che Vor­keh­run­gen, wel­che zur Erbrin­gung der Dienst­leis­tung durch die Fir­ma erfor­der­lich sind, umge­hend vor­zu­neh­men. Der Kun­de hat die Vor­keh­run­gen am ver­ein­bar­ten Ort zur ver­ein­bar­ten Zeit und im ver­ein­bar­ten Mass vor­zu­neh­men. Je nach Umstän­den gehört dazu das Erbrin­gen geeig­ne­ter Infor­ma­tio­nen und Unter­la­gen für die Fir­ma.
Ins­be­son­de­re ist der Kun­de dazu ver­pflich­tet, die ihm zuge­stell­ten Unter­la­gen (Andru­cke, Pro­ofs, Kopi­en, PDF-Datei­en etc) auf Feh­ler oder Unstim­mig­kei­ten zu prü­fen und die­se mit dem «Gut zum Druck» und all­fäl­li­gen Kor­rek­tur­wün­schen zu ver­se­hen und innert der mit der Fir­ma ver­ein­bar­ten Frist an die­se zurück zu sen­den.
Wünscht der Kun­de kei­ne Unter­brei­tung Unter­la­gen, so trägt die­ser das vol­le Risi­ko. Für tele­fo­nisch abge­ge­be­ne Kor­rek­tur­wün­sche kann die Fir­ma kei­ne Haf­tung über­neh­men.

7. Rück­tritt
Bei­de Par­tei­en haben das Recht jeder­zeit vom Ver­trag zurück zu tre­ten. Die bereits getä­tig­ten Auf­wen­dun­gen sind der ande­ren Par­tei voll­um­fäng­lich zu ent­gel­ten. Erfolgt ein Rück­tritt zu Unzei­ten blei­ben all­fäl­li­ge Scha­den­er­satz­an­sprü­che vor­be­hal­ten.

8. Gewähr­leis­tung
Die Fir­ma gewähr­leis­tet die ver­ein­bar­ten Dienst­leis­tun­gen in bran­chen­üb­li­cher Qua­li­tät aus­zu­füh­ren.

9. Haf­tung
Die Haf­tung für jeg­li­che indi­rek­te Schä­den und Man­gel­fol­ge­schä­den wird voll­um­fäng­lich aus­ge­schlos­sen.
Die Haf­tung für direk­te Schä­den wird auf den Ver­kaufs­preis des Pro­duk­tes resp. der Dienst­leis­tung beschränkt. Die­se Haf­tungs­be­schrän­kung gilt nicht für direk­te Schä­den ver­ur­sacht durch Grob­fahr­läs­sig­keit oder Absicht.
Der Kun­de ist ver­pflich­tet, all­fäl­li­ge Schä­den der Fir­ma umge­hend zu mel­den. Jeg­li­che Haf­tung für Hilfs­per­so­nen wird voll­um­fäng­lich aus­ge­schlos­sen.

10. Imma­te­ri­al­gü­ter­rech­te
Sämt­li­che Rech­te an den Pro­duk­ten, Dienst­leis­tun­gen und all­fäl­li­gen Mar­ken ste­hen der Fir­ma zu oder sie ist zu deren Benut­zung vom Inha­ber berech­tigt.
Weder die­se AGB noch dazu­ge­hö­ri­ge Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen haben die Über­tra­gung etwel­cher Imma­te­ri­al­gü­ter­rech­te zum Inhalt, es sei denn, dies wer­de expli­zit erwähnt.
Zudem ist jeg­li­che Wei­ter­ver­wen­dung, Ver­öf­fent­li­chung und das Zugäng­lich­ma­chen von Infor­ma­tio­nen, Bil­dern, Tex­ten oder sons­ti­gem wel­ches der Kun­de im Zusam­men­hang mit die­sen Bestim­mun­gen erhält, unter­sagt, es sei denn, es wer­de von der Fir­ma expli­zit geneh­migt.
Ver­wen­det der Kun­de im Zusam­men­hang mit der Fir­ma Inhal­te, Tex­te oder bild­li­ches Mate­ri­al an wel­chem Drit­te ein Schutz­recht haben, hat der Kun­de sicher­zu­stel­len, dass kei­ne Schutz­rech­te Drit­ter ver­letzt wer­den. Er hält die Fir­ma gegen­über Ansprü­chen Drit­ter schad­los.

11. Daten­schutz
Die Fir­ma darf die im Rah­men des Ver­trags­schlus­ses auf­ge­nom­me­nen Daten zur Erfül­lung der Ver­pflich­tun­gen aus dem Ver­trag ver­ar­bei­ten und ver­wen­den. Die Fir­ma ergreift die Mass­nah­men wel­che zur Siche­rung der Daten gemäss den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten erfor­der­lich sind. Der Kun­de erklärt sich mit der Spei­che­rung und ver­trags­ge­mäs­sen Ver­wer­tung sei­ner Daten durch die Fir­ma voll­um­fäng­lich ein­ver­stan­den und ist sich bewusst, dass die Fir­ma auf Anord­nung von Gerich­ten oder Behör­den ver­pflich­tet und berech­tigt ist Infor­ma­tio­nen vom Kun­den die­sen oder Drit­ten bekannt zu geben. Hat der Kun­de es nicht aus­drück­lich unter­sagt, darf die Fir­ma die Daten zu Mar­ke­ting­zwe­cken ver­wen­den. Die zur Leis­tungs­er­fül­lung not­wen­di­gen Daten kön­nen auch an beauf­tra­ge Dienst­leis­tungs­part­ner oder sons­ti­ge Drit­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

12. Ände­run­gen
Die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen kön­nen von der Fir­ma jeder­zeit geän­dert wer­den.
Die neue Ver­si­on tritt 30 (dreis­sig) Tage nach der Mit­tei­lung durch die Fir­ma in Kraft.
Für die Kun­den gilt grund­sätz­lich die Ver­si­on der AGB, wel­che zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses in Kraft ist. Es sei denn, der Kun­de habe einer neue­ren Ver­si­on der AGB zuge­stimmt.

13. Prio­ri­tät
Die­se AGB gehen allen älte­ren Bestim­mun­gen und Ver­trä­gen vor. Ledig­lich Bestim­mun­gen aus Indi­vi­du­al­ver­trä­gen wel­che die Bestim­mun­gen die­ser AGB noch spe­zi­fi­zie­ren gehen die­sen AGB vor.

14. Sal­va­to­ri­sche Klau­sel
Soll­te eine Bestim­mung die­ses Ver­tra­ges oder eine Bei­la­ge die­ses Ver­tra­ges ungül­tig sein oder wer­den, so wird dadurch die Wirk­sam­keit des Ver­tra­ges im Übri­gen nicht berührt. Die Ver­trags­par­tei­en wer­den die unwirk­sa­me Bestim­mung durch eine wirk­sa­me Bestim­mung erset­zen, die dem gewoll­ten wirt­schaft­li­chen Zweck der ungül­ti­gen Bestim­mung mög­lichst nahe kommt. Das­sel­be gilt auch für all­fäl­li­ge Ver­trags­lü­cken.

15. Ver­trau­lich­keit
Bei­de Par­tei­en, sowie deren Hilfs­per­so­nen, ver­pflich­ten sich, sämt­li­che Infor­ma­tio­nen wel­che im Zusam­men­hang mit den Leis­tun­gen unter­brei­tet oder ange­eig­net wur­den, ver­trau­lich zu behan­deln. Die­se Pflicht bleibt auch nach der Been­di­gung des Ver­tra­ges bestehen.

16. Höhe­re Gewalt (vis major)
Wird die frist­ge­rech­te Erfül­lung durch die Fir­ma, deren Lie­fe­ran­ten oder bei­gezo­ge­nen Drit­ten infol­ge höhe­rer Gewalt wie bei­spiels­wei­se Natur­ka­ta­stro­phen, Erd­be­ben, Vul­kan­aus­brü­che, Lawi­nen, Unwet­ter, Gewit­ter, Stür­me, Krie­ge, Unru­hen, Bür­ger­krie­ge, Revo­lu­tio­nen und Auf­stän­de, Ter­ro­ris­mus, Sabo­ta­ge, Streiks resp. Atom­un­fäl­le und Reak­tor­schä­den unmög­lich so ist die Fir­ma wäh­rend der Dau­er der höhe­ren Gewalt sowie einer ange­mes­se­nen Anlauf­zeit nach deren Ende von der Erfül­lung der betrof­fe­nen Pflich­ten befreit. Dau­ert die höhe­re Gewalt län­ger als 30 (dreis­sig) Tage kann die Fir­ma vom Ver­trag zurück tre­ten. Die Fir­ma hat dem Kun­den bereits geleis­te­tes Ent­gelt voll­um­fäng­lich zurück zu erstat­ten.
Jeg­li­che wei­te­ren Ansprü­che, ins­be­son­de­re Scha­den­er­satz­an­sprü­che infol­ge vis major sind aus­ge­schlos­sen.

17. Agen­ten und Ver­triebs­part­ner
Der Kun­de nimmt zur Kennt­nis, das all­fäl­li­ge Ver­triebs­part­ner oder Agen­ten selbst­stän­dig und damit unab­hän­gig von der Fir­ma arbei­ten und jeg­li­che poten­ti­el­len Ansprü­che die­sen gegen­über direkt gel­tend zu machen sind. Die Fir­ma haf­tet in kei­ner Wei­se für Ver­trags­ver­let­zun­gen all­fäl­li­ger Agen­ten und Ver­triebs­part­nern.

18. Anwend­ba­res Recht / Gerichts­stand
Die­se AGB unter­ste­hen schwei­ze­ri­schem Recht. Soweit kei­ne zwin­gen­den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen vor­ge­hen, ist das Gericht am Sitz der Fir­ma zustän­dig. Der Fir­ma steht es frei, am Sitz des Beklag­ten eine Kla­ge anzu­he­ben. Das Über­ein­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen über Ver­trä­ge über den inter­na­tio­na­len Pro­dukte­kauf (SR 0.221.221.1) wird expli­zit aus­ge­schlos­sen.